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	<title>le tiers livre, web &amp; litt&#233;rature</title>
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	<description>web &amp; litt&#233;rature, &#233;dition num&#233;rique, ateliers d'&#233;criture &amp; vid&#233;o-journal</description>
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		<title>Literaturverlag 2.0</title>
		<link>http://tierslivre.net/spip/spip.php?article2600</link>
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		<dc:date>2011-06-15T13:04:36Z</dc:date>
		<dc:format>text/html</dc:format>
		<dc:language>fr</dc:language>
		<dc:creator>Fran&#231;ois Bon</dc:creator>


		<dc:subject>publie.net</dc:subject>
		<dc:subject>auf deutsch</dc:subject>

		<description>&lt;p&gt;le Neue Zuricher Zeitung pr&#233;sente l'exp&#233;rience publie.net&lt;/p&gt;

-
&lt;a href="http://tierslivre.net/spip/spip.php?rubrique51" rel="directory"&gt;archives publie.net 2008-2013&lt;/a&gt;

/ 
&lt;a href="http://tierslivre.net/spip/spip.php?mot27" rel="tag"&gt;publie.net&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="http://tierslivre.net/spip/spip.php?mot644" rel="tag"&gt;auf deutsch&lt;/a&gt;

		</description>


 <content:encoded>&lt;img src='http://tierslivre.net/spip/IMG/logo/arton2600.jpg?1352733572' class='spip_logo spip_logo_right' width='150' height='120' alt=&#034;&#034; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;div class=&#034;mini&#034;&gt;
Un grand merci &#224; Marc Zitzmann et Barbara Villiger : avantage de la Suisse o&#249; les trois langues se superposent... Pour la premi&#232;re fois, voici donc notre exp&#233;rience &#233;voqu&#233;e en langue allemande.
&lt;p&gt;Ci-dessous, l'article du &lt;a href=&#034;http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/literatur/literaturverlag_20_1.10913539.html&#034; class=&#034;spip_out&#034; rel=&#034;external&#034;&gt;Neue Zuricher Zeintung&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Et bienvenue aux amis germanophones de passage !&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;h2 class=&#034;spip&#034;&gt; &lt;/h2&gt;&lt;h2 class=&#034;spip&#034;&gt; Literaturverlag 2.0 | Autoren-Kooperative : die Website publie.net&lt;/h2&gt;&lt;hr class=&#034;spip&#034; /&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;ein Literat ganz vorne an der elekrtonischen Front&lt;/i&gt;&lt;br&gt;
Marc Zitzmann&lt;/p&gt;
&lt;h2 class=&#034;spip&#034;&gt; &lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Eine Problemdiagnose : Auch in Frankreich ist der Raum f&#252;r ambitionierte, avancierte Literatur in den letzten Jahren stark geschrumpft, sowohl im Verlagswesen als auch in der Presse. Und ein L&#246;sungsansatz : Es liegt an den Autoren selbst, der Art von Literatur, die ihnen am Herzen liegt, im Internet den entsprechenden Platz zu verschaffen. Und zwar jetzt und sofort, ohne zu warten, bis Google, Amazon &amp; Co. auch diese Nische besetzen. So die Pr&#228;misse, von der eine kleine Schriftstellergruppe um Fran&#231;ois Bon ausging, als sie Anfang 2008 die Website publie.net lancierte. Ausgangsidee war, Dokumente und Dossiers zu bereits gedruckten Texten ins Netz zu stellen &#8211; und auch sperrige Formen und schwer kategorisierbare Inhalte . . .&lt;/p&gt;
&lt;h2 class=&#034;spip&#034;&gt;Alle Genres&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Rasch jedoch wuchs sich die Website zu einem richtigen Online-Verlag aus, der heute knapp 400 Titel im Katalog f&#252;hrt. Alle Genres sind vertreten : Romane und Erz&#228;hlungen, aber auch Kurzgeschichten, Gedichte und Essays. Unter den dreizehn Verlagsreihen finden sich sogar Jugendb&#252;cher, Reiseberichte und Kriminalromane. Geplant war auch, literaturwissenschaftliche Artikel und Universit&#228;tsarbeiten zu ver&#246;ffentlichen, die in gedruckter Form ja oft unauffindbar sind. Doch da wollten die Akademiker nicht recht anbeissen. Daf&#252;r f&#252;hrt publie.net auch Klassiker im Programm, von Balzac bis Zola. Das Gros des Katalogs bilden jedoch vergriffene oder &#8211; mehrheitlich &#8211; unver&#246;ffentlichte Werke von zeitgen&#246;ssischen Autoren. Etwa zwei Drittel von diesen publizieren auch bei herk&#246;mmlichen Verlagen, manche von ihnen z&#228;hlen zu den etablierten Namen der hiesigen Literaturszene &#8211; neben Fran&#231;ois Bon selbst etwa Didier Daeninckx, R&#233;gis Jauffret, Bernard No&#235;l, Olivier Rolin, Jacques Roubaud, Martin Winckler.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Originalit&#228;t von publie.net gr&#252;ndet in der Ausrichtung seines Katalogs : zugleich experimentell und in der sozialen Realit&#228;t von heute verankert. Aber auch &#8211; und vielleicht vor allem &#8211; in seiner Funktionsweise. Der Online-Verlag ist eine Kooperative : durch Autoren gef&#252;hrt und im Dienst von Autoren stehend. Kommerzielle Erw&#228;gungen stehen v&#246;llig hintan, ins Programm aufgenommen werden Autoren, mit denen Fran&#231;ois Bon und seine kleine, informelle Equipe auf gleicher Wellenl&#228;nge sind. W&#228;hrend herk&#246;mmliche Verlage hierzulande Tanti&#232;men um 10 oder 11 Prozent des Nettopreises eines Buchs zahlen (welcher Satz je nach Auflage auf bis zu 14 Prozent steigen kann), geht bei publie.net die H&#228;lfte des Ertrags an den Autor. Desgleichen kann dieser seine Werke jederzeit aus dem Programm nehmen, sie woanders drucken, adaptieren oder &#252;bersetzen lassen. Der auf dem Prinzip der Nicht-Exklusivit&#228;t basierende Standardvertrag des Online-Verlags, durch den Juristen Olivier Cazeneuve mit ausgearbeitet, ist punkto &#171; Autoren-Freundlichkeit &#187; jenen herk&#246;mmlicher H&#228;user um Lichtjahre voraus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Texte werden bei publie.net professionell lektoriert und umbrochen. Fran&#231;ois Bon unterstreicht, dass immer mehr Titel spezifisch f&#252;r die digitalen Medien entworfen w&#252;rden. Bez&#252;glich der Originalit&#228;t der Ergebnisse darf man allerdings noch skeptisch sein &#8211; neben ganz klassischen Bildb&#228;nden und Portfolios scheint ein Werk, bei dem 140 einzelne Worte mit Wikipedia-Eintr&#228;gen verlinkt sind, hier einstweilen noch das Nonplusultra zu bilden. Ansprechender ist da, dass zu manchen Texten eine Audio-Lekt&#252;re durch den Autor mitgeliefert wird. Am konsequentesten auf Multimediales setzt die mit Bild- und Klangkreationen angereicherte Online-Zeitschrift &#171; D'ici l&#224; &#187;.&lt;/p&gt;
&lt;h2 class=&#034;spip&#034;&gt;Zukunftsweisend&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die Texte k&#246;nnen einzeln in allen g&#228;ngigen Formaten heruntergeladen werden &#8211; ihr Preis betr&#228;gt (in der EU) 2,99 oder 3,49 Euro. Es gibt aber auch zwei Jahresabonnements, die f&#252;r 65 bzw. 95 Euro die Lekt&#252;re s&#228;mtlicher Titel gestatten. Grunds&#228;tzlich ist publie.net bestrebt, Lesewilligen m&#246;glichst wenige Hindernisse in den Weg zu legen. So wird zu jedem Werk ein langer, kostenfreier Ausschnitt angeboten und auf einen Kopierschutz f&#252;r den kompletten Download verzichtet. Vertrieben werden die Titel nicht nur via die Homepage, sondern auch via in- und ausl&#228;ndische &#171; Grossisten &#187; wie ePagine, Feedbooks, Fnac.com oder iBookstore. Zukunftsweisend ist schliesslich das Angebot an Biblio- und Mediatheken, Kulturzentren, Universit&#228;ten usw., gegen ein geringes Entgelt das gesamte Verlagsprogramm f&#252;r ihre Benutzer abrufbar zu machen &#8211; gegebenenfalls sogar von zu Hause aus ! Dank diesen &#246;ffentlichen digitalen Lesekabinetten sowie den privaten Einzelk&#228;ufen und Abonnements hat publie.net Leser in Australien, Mexiko, China oder Iran. Sie alle haben die M&#246;glichkeit, die Texte zu durchsuchen, zu annotieren, fremde Anmerkungen zu konsultieren &#8211; und ausserdem die Antworten der Autoren auf diese Kommentare.&lt;/p&gt;
&lt;h2 class=&#034;spip&#034;&gt; &lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Copyright &#169; Neue Z&#252;rcher Zeitung AG &lt;br&gt;
Alle Rechte vorbehalten. Eine Weiterverarbeitung, Wiederver&#246;ffentlichung oder dauerhafte Speicherung zu gewerblichen oder anderen Zwecken ohne vorherige ausdr&#252;ckliche Erlaubnis von NZZ Online ist nicht gestattet.&lt;br&gt;
&lt;i&gt;Merci au NZZ d'accepter cette mise en ligne, pure fiert&#233; !&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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